CHRONIK

Die Tischtennisabteilung des SV Wacker Burghausen e. V. wurde im September 1956 als Sparte der Abteilung Leichtathletik offiziell gegründet und ab 1961 eine eigene Abteilung. Der erste Abteilungsleiter war Eduard Pichl, und das erste Freundschaftsspiel der jungen Sparte wurde am 11. März 1957 gegen den SV Gendorf, einer routinierten und bereits seit 1949 im Spielbetrieb stehenden Mannschaft, ausgetragen. Die Neulinge mit Rudi Görner, Franz Schachtl, Peter Köchel, Sepp Benda, Peter Huber und Werner Rauchberger erreichten ein beachtliches 8:8.

Im Herbst 1957 stieg die Abteilung mit einer Herrenmannschaft in den Spielbetrieb des Bayerischen Tischtennisverbandes ein. Sie entwickelte sich gut und wuchs kontinuierlich. Erste Erfolge verbuchten Peter Huber und Werner Rauchberger bei den Jugend-Kreismeisterschaften und sie konnten sich auf Anhieb für die Bayerischen Meisterschaften qualifizieren. Gleich nach dem Übertritt in die Erwachsenenklassen schafften beide den Aufstieg von der C- in die B-Klasse. Auch Franz Schachtl und Peter Köchel waren bei diesen Turnieren mehrfach unter den Ersten platziert und stiegen ebenfalls in die B-Klasse auf.

Unter der Abteilungsleitung von Julius Schüftan ab 1959 wurde mit den Geschwistern Regine und Sabine Fröhlich sowie Tine Benda eine beachtlich spielstarke Damenmannschaft formiert.

Der nach Julius Schüftan amtierende Abteilungsleiter Günther Ludwig forcierte die Jugendarbeit und 1961 spielte erstmals eine Nachwuchsmannschaft des SV Wacker im Punktspielbetrieb des Kreises Inn mit.

Die Herrenmannschaft spielte seit Beginn 1957 in der damaligen Oberbayerischen Bezirksklasse und war nie schlechter als Rang drei platziert. 1960/61 war der erste Aufstieg in die neugegründete Kreisliga, sie hieß davor Bezirksliga, fällig. Die Trainingsbedingungen zu jener Zeit in der alten Holzturnhalle am Wacker-Sportplatz waren mit dem Platz für nur drei Tische nicht mehr ausreichend und das erste Ziel des ab 1963 als Abteilungsleiter fungierenden Dr. Paul Buchheit war die Schaffung besserer Trainingsmöglichkeiten. Ein Jahr trainierten und spielten die Tischtennissportler in der Kantine des Belegschaftshauses und es musste damals nach jeder Benutzung der Boden mit einem elektrischen Blocker von den Aktiven (Weltmeister darin war Werner Rauchberger) gereinigt werden. Nach Fertigstellung der Mehrzweckhalle war ein spürbarer Aufschwung feststellbar. Es konnten weitere Jungen- und auch Mädchenmannschaften zum Spielbetrieb angemeldet werden. 1963 gelang es Werner Rauchberger als erstem Spieler des Vereins in die leistungsstärkste A-Klasse aufzusteigen. Erich Bettstetter und Hans Forstner gelang der Aufstieg in die B-Klasse. Erstmals konnte der Kreispokal nach Burghausen geholt werden, was im Laufe der folgenden Jahre bis heute oft wiederholt wurde.

1964 war ein Erfolgsjahr für die Tischtennisabteilung. Die 1. Herrenmannschaft wurde ungeschlagen Kreisligameister und stieg nach schweren Aufstiegsspielen in die Bezirksliga auf. Daran waren folgende Spieler beteiligt: Werner Rauchberger, Toni Bruckmeier, Franz Schachtl, Erich Bettstetter, Heinz Trommet, Klaus Straußberger, Hans Forstner, Herbert Kothieringer und Sepp Pfeiffer. Auch die Jugendmannschaft wurde Kreisligameister. In den folgenden Jahren erreichte die 1. Herrenmannschaft stets gesicherte Mittelplätze und die 2. Herren, die Damen und die Jugend etablierten sich in der Spitzengruppe ihrer Ligen.

Im Einzelsport zählte Werner Rauchberger zur Spitze des Tischtenniskreises Inn und schnitt auch bei den Bezirksranglistenturnieren gut ab. Nach Rauchberger schaffte Klaus Straußberger den Sprung in die A-Klasse und auch Günter Wasserrab stieg durch den Gewinn der Oberbayerischen Meisterschaft der B-Klasse in die höchste Leistungsklasse A auf. Seit 1964 holten die Aktiven des SV Wacker in jedem Jahr einige Kreismeistertitel in allen Klassen nach Burghausen, sie alle aufzuzählen würde den Rahmen dieser Chronik sprengen. 1966 trat Dr. Buchheit aus beruflichen Gründen als Abteilungsleiter zurück. Seit diesem Jahr leitete Werner Rauchberger die Geschicke der Tischtennisabteilung.

1969 wurde die Mädchenmannschaft mit den Spielerinnen Angelika Müller, Roswitha Hartl, Claudia Egger und Doris Wimmer (v.l.n.r., in der Mitte Julius Schüftan) völlig überraschend Oberbayerischer Mannschaftsmeister.

Zur Saison 1973/74 war die Abteilung auf 11 Mannschaften angewachsen und zählte zu den in der Breitenarbeit größten Tischtennisabteilungen Oberbayerns. Die Damenmannschaft mit Helga Scharf, Angelika Müller und Inge Jacques stieg in die 2. Bezirksliga auf und sie hält diese Klasse trotz manchmal dünner Spielerinnendecke bis heute. Im Herbst 1974 kam mit Hans Krämer erstmals ein starker Neuzugang von der TSG Mainz-Kastel zu den Wackerianern. Auf Anhieb wurde er Kreismeister der A-Klasse und er wiederholte diesen Titelgewinn mehrmals. Erstmals machte sich auch Günter Krawutschke einen Namen im Jugendsport. Er wurde in den Nachwuchskader des BTTV berufen.

1977 war wiederum ein sehr erfolgreiches Jahr: die 1. Herrenmannschaft in der Besetzung Hans Krämer, Werner Rauchberger, Hans Forstner, Günter Krawutschke, Franz Schachtl, Max Karl und Peter Sandner wurde Meister der 2. Bezirksliga und der Aufstieg in die Oberbayernliga war geschafft. Erstmals stieg auch die Zweite aus der Kreisliga in die 3. Bezirksliga auf. Peter Sandner, Günter Wasserrab, Harald Miedaner, Franz Schachtl, Hannes Schneiders, Roland Luptovits und Alfred Trommet waren am Aufstieg beteiligt.

Innerhalb der Tischtennisabteilung des SV Wacker wurde immer großen Wert auf die Jugendarbeit gelegt. Aus einer großen Breitenarbeit sollten Talente heranreifen und zu größeren Erfolgen geführt werden. 1977/78 blieb es Karin Rauchberger vorbehalten, den ersten großen Erfolg auf bayerischer Ebene für den SV Wacker zu holen. In der Jahrgangsklasse IV, d.h. jünger als 11 Jahre, gewann sie das Verbandsjahrgangsturnier und wiederholte diesen Erfolg auch 1978/79 an beiden Verbandsjahrgangsturnieren. Beim Süddeutschen Sichtungsturnier belegte Karin den ausgezeichneten 2. Platz. In den folgenden Jahren bis 1982, als eine schwere Knieverletzung ihre Karriere als Hochleistungssportlerin beendete, errang Karin Rauchberger mehrere Oberbayerische Meisterschaften im Einzel, Doppel und Mixed, wurde zweimal Bayerische Vizemeisterin im Einzel und vierfache Meisterin im Doppel und Mixed. Ihre erste Teilnahme bei den Deutschen Schülermeisterschaften verhinderte die erste Knieverletzung. Im nächsten Jahr nahm sie bei den Deutschen Jugendmeisterschaften teil. Kurz darauf verletzte sie sich erneut und musste den Tischtennissport aufgeben.

Karin Rauchberger, 1982

Ab der Saison 1978/79 machten auch Jürgen Hegenbarth und Peter Rauchberger mit guten Resultaten auf sich aufmerksam. Mit Jürgen wuchs ein außergewöhnliches Tischtennistalent heran. Bis er nach der Saison 1981/82 unseren Verein verließ, gewann er diverse Oberbayerische Titel, zwei Verbandsjahrgangsturniere, wurde zweimal Bayerischer Vizemeister im Einzel und nahm an den Deutschen Schülermeisterschaften teil. Später wurde Jürgen mehrfacher Bayerischer Einzel- und Doppelmeister bei den Erwachsenen und mit dem ATSV Saarbrücken Deutscher Mannschaftsmeister. Den Grundstein zu diesen Erfolgen legte die Ausbildung bei uns im SV Wacker.

Jürgen Hegenbarth, 1979

Peter Rauchberger setzte bis 1985 die Erfolge der Jugendlichen fort, auch er gewann mehrere oberbayerische Titel, war bei Verbandsjahrgangsturnieren Sieger und Zweitplazierter und wurde Bayerischer Vizemeister im Doppel. Mit Kurt Zink kam 1984 ein weiterer Jugendlicher, der zur bayerischen Spitze zählte, zum SV Wacker.

Nun wieder zum Erwachsenensport. Die Saison 1983/84 wurde zur erfolgreichsten Spielzeit seit Bestehen der Abteilung. Nach einem dramatischen Entscheidungsspiel in Pfarrkirchen gegen TTC Fortuna Passau II setzte sich unsere 1. Herrenmannschaft nach einem 8:8 und gleichem Satzverhältnis bei 421:410 mit 11 Punkten glücklich durch. Somit stieg zum ersten Mal eine Tischtennismannschaft des SV Wacker Burghausen in die Landesliga auf. Günter Krawutschke, Hans Krämer, Walter Zeiger, Harald Miedaner, Max Karl, Andreas Zauhar und Werner Rauchberger waren für diesen Erfolg verantwortlich.

Hinten, v.l.n.r.: Rauchberger, Zelger, Krämer und Miedaner. Vorne, v.l.n.r.: Zauhar, Krawutschke, Karl.

Ein Jahr später machte es die zweite Mannschaft der ersten nach und stieg erstmals in die 2. Bezirksliga auf. Am Aufstieg beteiligt waren Peter Rauchberger, Andreas Zauhar, Volker Radius, Günter Wasserrab, Peter Sandner, Norbert Stranzinger und Hannes Schneiders. 1984 fand im Einzelsport die Wachablösung in der A-Klasse bei den Kreismeisterschaften statt. Günther Krawutschke löste Hans Krämer als Kreismeister ab und ist seit dem wohl der beste Tischtennisspieler im Kreis Altötting.

Nach 20 Jahren beendete Werner Rauchberger (siehe Foto) seine Tätigkeit als Abteilungsleiter und Peter Sandner wurde sein Nachfolger.

Ihm und seinem Jugendleiter Norbert Stranzinger mit den rührigen Helfern Thomas Felber und Hannes Schneiders gelang es nach einem kurzen Tief im Jugendbereich durch gute Arbeit wieder eine schlagkräftige Gruppe aufzubauen.

Die beste Platzierung, die jemals eine Mannschaft der Tischtennisabteilung erreichte, gelang der 1. Herrenmannschaft in der Saison 1987/88 mit dem 2. Rang in der Landesliga.

Damals schon Garanten für den Erfolg. Hans Krämer (links) und Günter Krawutschke, 1988.

Zum ersten Mal stieg die dritte Mannschaft als Meister der 1. Kreisliga in die 3. Bezirksliga auf. Norbert Stranzinger, Norbert Koch, Peter Sandner, Hannes Schneiders, Werner Rauchberger, Wolf Meier und Dr. Reinhard Härzschel erkämpften den Erfolg. Nach der Saison 1988/89 konnte mit Zufriedenheit festgestellt werden, dass nie zuvor die Herrenmannschaften in höheren Spielklassen qualifiziert waren; sie spielten in folgenden Ligen: Landesliga (l. ), 2. Bezirksliga (2.), 3. Bezirksliga (3.), 1. Kreisliga (4.). Die Fünfte stieg in die 2. Kreisliga auf. Daran beteiligt waren: Franz Schachtl, Herbert Kothieringer, Thomas Felber, Walter Doskocil, Thomas Huber, Dr. Klaus Blum, Rainer Striegl und Josef Wimmer.

Nach dem bereits erwähnten Tief bei der Jugend trug die Arbeit der Jugendtrainer Stranzinger und Felber 1990 die ersten Früchte. Die 1. Jugend mit Walter Doskocil jun., Roman Bauer, Daniel Schiele und Tobias Heisler wurde Meister in der 1. Kreisliga und Aufsteiger in die Bezirksliga. Außerdem wuchs mit dem damals 10-jährigen Christian Bräu ein hoffnungsvolles Talent heran, das beim Verbandsjahrgangsturnier den hervorragenden 4. Platz belegte und damit in die Fußstapfen der Geschwister Rauchberger und Jürgen Hegenbarths trat. 1991 bestätigte Christian die Erwartungen und er wurde 3-facher Oberbayerischer Meister. Zum ersten mal tauchte auch Sabine Krämer mit guten Platzierungen beim Bezirksjahrgangsturnier in der Altersklasse IV auf.

1991 trat Peter Sandner als Abteilungsleiter ab und Hans Krämer übernahm die Führung der Tischtennissportler. Konnte in der Saison 1990/91 die Landesliga noch erhalten werden, so musste zum ersten Mal seit Bestehen der Abteilung die 1. Herrenmannschaft in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. Nicht nur Spielerabgänge, auch die Tatsache, dass unser Team die einzige Mannschaft ohne Ausländer war, war der Grund dafür, dass die Liga nicht erhalten werden konnte. Doch nicht nur die 1., auch die 3. und 4. Mannschaft mussten nach dieser rabenschwarzen Spielzeit 1991/92 absteigen. Jedes Mitglied der Abteilung konnte verstehen, dass unser Spitzenspieler und oftmaliger Kreismeister Günther Krawutschke in die Bayernliga zu Fortuna Passau wechselte. Der herbe Verlust konnte mit dem Neuzugang Rolf Böttcher einigermaßen kompensiert werden. Zum Glück intensivierte Abteilungsleiter Hans Krämer die Jugendarbeit. Erfolge blieben nicht aus. Wieder holte Christian Bräu, diesmal in der Altersklasse III zusammen mit Thomas Schinabeck, damals Raitenhaslach, einen oberbayerischen Titel im Doppel nach Burghausen und Sabine Krämer wurde im Doppel Dritte. Eine enorme Steigerung innerhalb der Saison 1991/92 erlebte Martin Heisler, der noch der Altersklasse 4 angehörte. Er erreichte zweimal den ersten Platz beim Landesbereichsjahrgangsturnier. Beim 1. Verbandsjahrgangsturnier belegte er Platz 7 und steigerte sich im 2. Durchgang auf den hervorragenden 2. Rang. Das erfreulichste Ergebnis dieser Saison war der 2. Platz der 1. Jungenmannschaft in der Bezirksliga mit den Spielern Roman Bauer, Tobias Heisler, Daniel Schiele und Christian Bräu.

Trotz des Aderlasses von wichtigen Spielern behaupteten alle Erwachsenenmannschaften während der Saison 92/93 ihre Spielklassen. Die 4. Mannschaft in der Besetzung Wolfgang Erdorf, Alfred Trommet, Rupert Buchmeier, Walter Doskocil, Jürgen Hellenbroich, Peter Hüttl, Dr. Klaus Blum und Franz Schweinberger wurde sogar Meister der 3. Kreisliga und stieg dadurch eine Liga höher. Erfreuliches gab es von der Jugend zu berichten. Die Mädchenmannschaft wurde Kreismannschaftsmeister und die Jungenmannschaft Meister der Oberbayernliga. Im Aufstiegstumier setzten sich Christian Bräu, Daniel Schiele, Oliver Mair und Fritz Stinglwagner durch und stiegen in die Bayernliga auf. Vom Einzelsport soll hier erwähnt werden, dass sich mit Sabine Krämer, Christian Bräu und Martin Heisler drei Wackerianer für die Bayerischen Meisterschaften qualifizieren konnten.

Die Spielsaison 1993/94 brachte bei allen Erwachsenenmannschaften bessere Platzierungen gegenüber dem Vorjahr. Durch Riedl wurde unsere Jungenmannschaft in der Bayernliga verstärkt und belegte als reine Schülermannschaft in der höchsten bayerischen Jugendliga den 5. Platz. Bei den Bayerischen Schülermannnschaftsmeisterschaften errangen Christian Bräu, Holger Riedl, Martin Heisler und Heiko Krämer nach einer knappen und unglücklichen Niederlage im Halbfinale gegen Kickers Würzburg und einem klaren 8:0 Sieg gegen SB Regensburg den dritten Rang. Bei den Oberbayerischen Meisterschaften standen Sabine und Stefanie Krämer sowie Christian Bräu, Holger Riedl und Martin Heisler auf dem Siegespodest und alle qualifizierten sich zu den beiden Verbandsjahrgangstumieren und den Bayerischen Meisterschaften. Dort wurden Sabine und Holger Dritte im Mixed, Holger wurde im Einzel Vizemeister und Sabine noch Zweite im Doppel.

V.l.n.r.: Sabine Krämer, Stefanie Krämer, Christian Bräu, Holger Riedl und Martin Heisler, 1994.

1994/95 setzte sich der Aufwärtstrend in der Abteilung fort. Die 1. Herrenmannschaft wurde durch die Jugendspieler Christian Bräu und Holger Riedl verstärkt und behauptete sich in der starken Oberbayernliga sicher. Vor unserem Jubiläumsjahr 1996 gelangen der 2., 3. und 4. Mannschaft jeweils der Meistertitel. Somit wurde wieder das Niveau von 1989/90 erreicht. Es fehlte nur noch der Wiederaufstieg der Ersten in die Landesliga. Das neuformierte Team mit Rückkehrer Günther Krawutschke, Neuzugang Konrad Heilmeier, Rolf Böttcher, Tobias Heisler und den Jugendlichen Christian Bräu und Martin Heisler sowie den Ersatzspielern Lars Goldmann und Peter Nußbaumer erfüllte den Wunsch des Abteilungsleiters Krämer und bescherte der Abteilung rechtzeitig zum 40-jährigen Jubiläum den Aufstieg in die Landesliga. Die Damenmannschaft mit Gabriele Schneiders, Helene Auberger, Evelyn Wukadin, Ulrike Bartz, Rita Meier und Dr. Jutta Matreux behauptete trotz des teilweisen Ausfalls von Helene Auberger Rang 6 in der 2. Bezirksliga. Hervorragend das Abschneiden des Aufsteigers in die 2. Bezirksliga, der 2. Herrenmannschaft, mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft, die in dieser Saison ebenfalls zum Aufstieg berechtigte - in der Besetzung Peter Rauchberger, Lars Goldmann, Hans Krämer, Peter Nußbaumer, Harald Miedaner und Thomas Schinabeck. Das erfolgreiche Bild rundete die Dritte mit dem Erhalt der 3. Bezirksliga ab. Den 7. Platz schaffte die Aufstiegsmannschaft des Vorjahres: Franz Bräu, Günter Wasserrab, Daniel Schiele, Dr. Reinhard Härzschel, Thomas Felber, Wolf Meier und Hannes Schneiders. Den einzigen Wermutstropfen der Saison 95/96 gab es durch die 4. Herrenmannschaft, die zur Rückrunde aus Personalmangel leider zurückgezogen werden musste. Leider wechselten Sabine und Steffi Krämer sowie Holger Riedl aus sportlichen Gründen den Verein, aber Christian Bräu und Martin Heisler setzten die Erfolge in der Jugend fort. Sie gehörten weiterhin zu den besten Jugendlichen bzw. Schülern Bayerns und werden sicher noch viele überragende Ergebnisse für den SV Wacker verbuchen können.

Nach einer Saison 1996/97, die ohne besondere Höhepunkte verlief, wurde Thomas Felber zur Spielzeit 1997/98 zum neuen Abteilungsleiter gewählt. Erfreulicherweise konnten mit einer 2. Jugendmannschaft und einer 4. Herrenmannschaft zwei neue Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen. Hervorzuheben ist der tolle 4. Platz unserer Ersten in der Landesliga. Die Zweite hingegen mußte -bedingt durch viel Verletzungspech- in die 2. Bezirksliga absteigen. Günter Krawutschke beherrschte bei den Kreismeisterschaften die A-Klasse und wurde Sieger im Einzel, im Doppel (mit Christian Bräu) und im Mixed (mit Doris Wimmer, Raitenhaslach).

Mit dem Umzug von der Mehrzweckhalle in die Lirkhalle

begann die Saison 1998/99. Unsere Erste verstärkte sich nach dem Weggang von Tobias Heisler mit Walter Witassek und konnte einen hervorragenden 4. Platz erspielen. Die Zweite mit Andreas Auer, Lars Goldmann, Peter Nußbaumer, Peter Rauchberger, Hans Krämer, Thomas Schinabeck und Harald Miedaner schaffte den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Bezirksliga. Während die Dritte und unsere Jungen aus ihren Spielklassen absteigen mußten, konnte die Vierte den Meistertitel erringen und in die 2. Kreisliga aufsteigen. Die A-Klasse wurde bei den Kreismeisterschaften wieder deutlich von Spielern des SV Wacker beherrscht.

Die Saison 1999/00 verlief mit Höhen und Tiefen. Die 2. und 3. Herrenmannschaft mußte absteigen. Die Europokalmannschaft mit Helene Auberger, Hans Krämer und Lars Goldmann wurde oberbayerischer Pokalsieger. Kreismeister der A-Klasse wurde in diesem Jahr Christian Bräu vor Tobias Heisler.

Eine schwierige Saison war die Spielzeit 2000/01. Nur am grünen Tisch entgingen die 1. und die 2. Herrenmannschaft dem Abstieg. Die Dritte feierte den Meistertitel und Aufstieg in die 1. Kreisliga. Unsere Damen hielten (wie immer) die Bezirksliga 2.

Rabenschwarz verlief die Spielzeit 2001/02. Alle drei Herrenmannschaften landeten auf Abstiegsplätzen. Wegen des Weggangs unserer vier Spitzenspieler Tobias Heisler, Martin Heisler, Christian Bräu und Konrad Heilmeier mußten sich die Herren vollkommen neu orientieren. Lichtblicke dagegen lieferten unsere Damen, die einen hervorragenden 4. Platz in der Bezirksliga 2 Inn erzielten, und unsere Jungen, die in die Bezirksliga 2 Inn aufsteigen konnten.

In der Saison 2002/03 hatte sich unsere Abteilung dann wieder gefestigt. Die Herrenmannschaften und unser Damen-Team belegten in ihren Ligen jeweils Plätze im Mittelfeld der Tabelle. Ebenso unsere Jungen I in der Bezirksliga 2 Inn. Sehr erfreulich war das Abschneiden unserer Jüngsten, die zum ersten Male im regulären Spielbetrieb standen. Beide Teams belegten auf Anhieb den zweiten Platz in ihren Spielklassen.
Hans Krämer erkämpfte sich die Teilnahme an den Bayerischen Einzelmeisterschaften der Senioren in Treuchtlingen.
Und auch in den Pokalwettbewerben des Grenzlandcups und des Europokals waren unsere Teams sehr erfolgreich.

Schöne Erfolge konnte die Abteilung in der Spielzeit 2003/04 verbuchen. Die Herrenmannschaften I

H. v. l. n. r.: Hannes Bartz, Hans Krämer, Peter Nußbaumer und Harald Miedaner. V. v. l. n. r.: Daniel Schiele und Günter Krawutschke.

und II stiegen in die Bezirksliga 2 Inn bzw. in die Kreisliga 1 Altötting auf. Die Herren III und die Damen belegten in ihren Ligen Mittelplätze der Tabelle. Die etwas unglückliche Saison unserer Jungen I wurde durch die Platzierungen der Jungen II bis IV und der Mädchen mehr als wieder wettgemacht, die sich durchweg in die vordersten Tabellenränge spielten.
Erstmals in der Abteilungsgeschichte konnte sich mit Hans Krämer ein Spieler für die Deutschen Seniorenmeisterschaften qualifizieren.
Den glänzenden Abschluss der Saison bildete der Gewinn des Europokals auf Bezirksebene.

Die Saison 2004/05 zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr eher durchwachsen. Unsere Herren I spielten in der Bezirksliga 2 Inn lange Zeit um den Titel mit, mussten sich aber am Ende mit dem vierten Tabellenrang zufrieden geben. Die Herren II konnten den Ligaverbleib in der ersten Kreisliga Altötting sichern. Die Herren III und unsere Damen belegten jeweils Plätze im Mittelfeld ihrer Ligen. Enttäuschend war der Rückzug unserer Jungen I vom Spielbetrieb aus disziplinarischen Gründen. Wettgemacht wurde dies durch die Erfolge unserer Jungen II bis IV und der Mädchen, die sich jeweils in den vordersten Tabellenplätzen festsetzen konnten.

Gerade richtig zum Jubiläum anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens konnte die Abteilung Tischtennis in der Spielzeit 2005/06 mit vielen schönen Erfolgen aufwarten. Unsere Herren I wurden mit einem wieder einmal herausragenden Krawutschke und einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung ungefährdet Meister und steigen in die Bezirksliga 1 auf. Ebenfalls zum Aufstieg berechtigt sind unsere Herren III und unsere Jungen I, die sich in der Kreisliga 3 bzw. der Kreisliga 1 jeweils souverän den Meistertitel sicherten. Unsere Mädchen wurden Vizemeister der Kreisliga 1 mit nur einem Punkt Abstand zum Erstplatzierten.
Einen weiteren Glanzpunkt in dieser Saison setzte Krawutschke, der mit Wittmann von der DJK Landshut in einem äußerst starken Teilnehmerfeld Bayerischer Doppel-Meister der Senioren wurde.
Und auch bei den Kreis- und Bezirkspokalmeisterschaften, den Kreis-Minimeisterschaften und den Kreisranglistenturnieren waren wir wieder erfolgreich vertreten.

Nach einem hoffnungsfrohen Start in die Spielzeit 2006/07 mit vier Herren-, zwei Damen- und drei Jugendmannschaften musste die Abteilung doch einige Dämpfer verdauen. Die 1. Herrenmannschaft wollte in der 1. Bezirksliga vorne mitspielen, landete jedoch durch beruflich bedingte Spielerausfälle und Verletzungspech nur, jedoch letztlich auch ungefährdet auf Rang sieben der Tabelle. Ferner mussten beide Jungen-Teams wegen mangelnden Interesses vom Rundensport vorzeitig zurückgezogen werden. Ein Riesenerfolg war hingegen der sechste Platz der Mädchen in ihrer ersten Saison als Aufsteiger in der 1. Bezirksliga. Beide Damenmannschaften haben sich mit Mittelplätzen in ihren Ligen jeweils wacker geschlagen. Und auch die Vizemeisterschaft der Herren II in der 1. Kreisliga ist ein schöner Erfolg, obwohl man durchaus auch mit dem Erreichen der Meisterschaft geliebäugelt hatte. Die Herren III hätten sich in der Rückrunde enorm gesteigert und die rote Laterne zu Ende der Spielzeit gegen den fünften Tabellenplatz eingetauscht. Und schließlich konnten die Herren IV in der 4. Kreisliga ohne Punktverlust den Meistertitel erringen.
Neben schönen Erfolgen im Euro- und Eckhardt-Pokalspielbetrieb sowie dem Grenzlandcup konnte die Abteilung auch Erfreuliches vom Turniersport berichten. Günter Krawutschke hatte sich für die Bayerischen Seniorenmeisterschaften qualifiziert und war dort nur knapp an der Hauptrunde gescheitert. Konstantin Konschuh ist für die Südbayerischen Jugendmeisterschaften qualifiziert, und auch bei den Kreiseinzelmeisterschaften der Senioren hatte die Abteilung Meister- und Vizemeistertitel einheimsen können.

"Schwamm drüber!" lautet unser Kommentar zur Spielzeit 2007/08. Die Abgänge einiger Spitzenspieler, Verletzungspech und die eine oder andere interne Querele resultierten in einer für die meisten Beteiligten unerquicklichen Saison. Die Herren I stiegen aus der Bezirksliga 1 ab. Die Herren IV mussten in der Rückrunde wegen Spielermangel vom Spielbetrieb in der Kreisliga 3 Süd zurückgezogen werden. Die Herren II und III erreichten ihr jeweils gestecktes Minimalziel, den Klassenerhalt in der Kreisliga 1 und Kreisliga 3 Nord. Sehr erfreulich agierten wieder einmal unsere Damen. Die Damen I erzielten mit dem 3. Rang in der Bezirksliga 2 ihr bestes Ergebnis seit Jahren. Die Damen II konnten sich in der Kreisliga 1 behaupten.
Neben schönen Erfolgen im Euro- und Eckhardt-Pokalspielbetrieb sowie dem Grenzlandcup und auch bei den Kreismeisterschaften war das Hauptthema der Saison der erfolgreiche Wiederaufbau der Jugend. Circa 15 Jungen und Mädchen trainieren derzeit wieder bei uns unter der Leitung des jungen Trainerinnenteams mit Monika Lohr, Simone Gutzer und Michaela Baumrucker. Und es stellten sich bereits erste Erfolge ein. Einige Nachwuchsspieler konnten sich nach der Teilnahme an den Kreis-Minimeisterschaften durch gute Platzierungen für die Bezirks-Minimeisterschaften in Übersee am Chiemsee qualifizieren und schnitten auch dort mit einem guten Ergebnis ab.

Die Saison 2008/09 war für uns eine sehr erfolgreiche Spielzeit. Unsere Herren II wurden in der 3. Kreisliga Meister, und unsere Damen I schafften nach 35-jähriger Zugehörigkeit zur 2. Bezirksliga souverän den Aufstieg in die 1. Bezirksliga. Und auch unsere Jungen I, die erstmals im aktiven Spielbetrieb des BTTV standen, wurden auf Anhieb Meister. Im Pokalspielbetrieb konnten unsere Damen im Bezirkspokal auf Kreisebene den Titel erringen, wobei sie sich überraschend gegen den TSV Winhöring durchsetzten. Und der SVW wurde zudem noch oberbayerischer Europokalsieger. Das große Engagement in der Jugendarbeit trägt mittlerweile Früchte. In der Spielzeit 2009/10 können sogar drei Jungenmannschaften gemeldet werden.

Die Spielzeit 2009/10 war für den SVW insgesamt gesehen eine zufriedenstellende Saison. Unsere Herren IV stiegen in die 3. Kreisliga Altötting auf. Unsere Damen I haben ihre erste Saison in der 1. Bezirksliga Oberbayern Ost gut überstanden und mit einem guten 8. Platz abgeschlossen. Die intensive Jugendarbeit trägt weitere Früchte. In der neuen Spielzeit 2010/11 können wir vier Jungen-Mannschaften und eine Mädchen-Mannschaft zum Spielbetrieb anmelden.

Angesichts der vielen Spielerausfälle ist die Spielzeit 2010/11 überraschend gut verlaufen. Besonders erfreulich waren die Erfolge der Damenmannschaften. Das Aushängeschild der Sparte bildete die 1. Damenmannschaft, die sich in ihrer zweiten Saison in der 1. Bezirksliga bereits den Vizemeistertitel erspielte, somit in der Relegation zum Aufstieg in die Landesliga Südost stand und den Aufstieg im Relegations-Krimi gegen Freising schaffte. Die zweite Mannschaft der Damen wurde in der 1. Kreisliga Meister und ist berechtigt, in der 2. Bezirksliga zu spielen. Licht und Schatten gab es im Jugendspielbetrieb. Während sich die Mädchen in ihrer ersten Saison im regulären Spielbetrieb des BTTV wacker geschlagen haben, musste die 4. Mannschaft der Jungen wieder vom Spielbetrieb zurückgezogen werden. Auch bei den anderen Jungenmannschaften mussten viele Ausfälle verzeichnet werden. Im Pokal- und Turnierspielbetrieb wurden mit den 2. Plätzen der Damen II und Herren II im Bezirkspokal auf Kreisebene und der Teilnahme von Hans Krämer bei den Bayerischen Seniorenmeisterschaften schöne Erfolge erzielt.

Die Saison 2011/12 war für uns eine sehr gute Spielzeit mit teils überraschenden, jedoch umso schöneren Erfolgen. Im Rundenspielbetrieb des BTTV konnten sich unsere Damen-Mannschaften I und II nach den Aufstiegen jeweils problemlos in ihren neuen Ligen behaupten. Die Herren I wurden in der 3. BL Nordinn Vizemeister und verpassten den Aufstieg in der Relegation nur knapp. Die Herren II konnten in letzter Minute den Verbleib in der 1. Kreisliga sichern und die Herren III spielten in der 3. Kreisliga vorne mit. Unsere Jungen, die in ihren jeweiligen Ligen überfordert waren, zeigten Courage und bissen sich trotzdem durch. Und auch die Qualifikation für und die Teilnahme von Hans Krämer an den Deutschen Seniorenmeisterschaften waren ein toller Erfolg. Und auch unsere jungen Nachwuchs-Spielerinnen Milena Huber und Sabrina Pilz zeigten bis auf Landesbereichs-Ebene hinauf ein prima Tischtennis. Das machte einfach Freude.

Auch die Spielzeit 2012/13 zeigte sich für uns von ihrer schönsten Seite und wartete mit einem echten "Kracher" auf. Und zwar holte sich die erst 15-jährige Milena Huber bei den Deutschen Meisterschaften der Damen B die Gold-Medaille im Einzel-Wettbewerb. Wahnsinn!

Deutsche Meisterin 2013 bei den Damen B: Milena Huber (Foto: B. Huber).

Sehr schön auch, dass sich unsere Damen I fernab der Abstiegsränge in der Landesliga Süd/Ost etablieren konnten und unsere Herren II trotz großer Nöte den Ligaverbleib in der 1. Kreisliga schafften. Die anderen Mannschaften spielten in ihren Ligen jeweils vorne mit.

Die Saison 2013/14 verlief für uns meist zufriedenstellend. Unsere Herren II erkämpften sich in der 1. Kreisliga trotz großer Personalprobleme einen hervorragenden 3. Tabellenplatz. Und unsere Herren III scheiterten nur hauchdünn am gesetzten Ziel Aufstieg. Ein Wermutstropfen im Verbandsspielbetrieb war, dass sich unsere Damen I in der Landesliga Südost nur einen Relegationsplatz erspielten.

Die Spielzeit 2014/15 hatte ihre Höhen und Tiefen. Unsere Herren I spielten in der 3. Bezirksliga überraschend gut auf und scheiterten erst in der Relegation am Aufstieg. Besser machten es unsere Herren III und IV, die jeweils in die 2. bzw. 3. Kreisliga aufstiegen. Wir erlitten aber auch einen herben Rückschlag, weil wir in dieser Saison erstmals seit vielen, vielen Jahren keine Damenmannschaft mehr zum Spielbetrieb melden konnten.

Die Saison 2015/16, in der wir mit fünf Herrenmannschaften und einem Jugend-Team zugange waren, zeigte einen relativ normalen Verlauf. Zwar stiegen unsere Herren III etwas unglücklich postwendend wieder aus der 2. Kreisliga ab, dafür konnten unsere Jungen mit dem Gewinn der Meisterschaft in der 2. Kreisliga den Aufstieg in die 1. Kreisliga sichern.

Die Spielzeit 2016/17 mit vier Herren- und einer Jungenmannschaft verlief für uns unter dem Strich zufriedenstellend. Es musste kein Team absteigen, und unsere Herren III konnten sich ohne Spielverlust den sofortigen Wiederaufstieg in die 2. Kreisliga sichern.

In der Saison 2017/18, die durch viele Spielerausfälle gekennzeichnet war, lief es nicht wirklich berauschend für uns. Die Herren I verblieben nur mit viel Mühen in der 3. Bezirksliga und unsere Herren III durften nach dem sportlichen Abstieg nur durch den Rückzug zweier Mannschaft in der 2. Kreisliga weiterhin spielen. Erfreulich war der Gewinn des Bezirkspokals auf Kreisebene durch unsere Jungenmannschaft.

Die Tischtennisabteilung des SV Wacker zeichnet sich nicht nur durch die bisher aufgezeigten Erfolge aus, sie hat sich auch durch die Ausrichtung von vielen Turnieren einen Namen gemacht. Neben fast unzähligen Veranstaltungen auf Kreis- und Bezirksebene sollen hier die Ausrichtung der Bayerischen Jugendmeisterschaften 1964, der Bayerischen Juniorenmeisterschaften 1974,

des Verbandsjahrgangsturnier 1979 und als Höhepunkt die Ausrichtung der Länderpokalrunde des DTTB 1981 bei den Schülerinnen und Schülern

genannt werden. Bei allen Turnieren wurde der SV Wacker Burghausen als vorbildlicher Ausrichter im DTTS, dem Fachorgan des Deutschen Tischtennisbundes, bezeichnet. Dies alles war nur möglich, weil die Abteilungsmitglieder bereit waren, Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen. Auch in verschiedenen Funktionärsposten des BBTV waren viele Aktive der Abteilung tätig.

Mit Stolz muss man feststellen, dass Vereinstreue bei uns immer groß geschrieben wurde. Nur so ist zu erklären, dass bisher bereits 15 Spieler und 2 Spielerinnen mehr als 500 Einsätze bei den Erwachsenen für den SV Wacker bestritten haben. Dies bedeutet eine Spielpraxis von mindestens 16 Jahren.

Dies alles war nur erreichbar, weil in der Abteilung eine gute Sportkameradschaft vorhanden war. Ja zeitweise herrschte eine verschworene Gemeinschaft. Die Tischtennisspieler des SV Wacker waren stets -auch durch die humoristischen Einlagen von Werner Rauchberger- bei diversen Jubiläumsveranstaltungen, auch über die bayerischen Grenzen hinaus, gern gesehene Gäste. Zur Förderung des Gemeinschaftssinnes trugen auch zahlreiche Vereinsausflüge, verbunden mit Freundschaftsspielen, bei. Alle, die je bei einem Ausflug dabei waren, werden bestätigen, dass diese Reisen für die Kameradschaft sehr förderlich waren und viele Freundschaften dabei geschlossen wurden. Ja, einmal führte so eine Reise sogar zur Heirat (Dagmar und Günter Wasserrab). Einige Ziele unserer Fahrten sollen genannt werden: viele Skiausflüge, SC Ossiachersee in Kärnten, Wachau und Neusiedlersee, mehrere Vereine in Oberfranken, Berrenrath bei Köln, Spandauer SV in Berlin, Elversberg bei Saarbrücken und Bremerhaven. Seit einigen Jahren besteht eine gute Sportkameradschaft mit dem ATUS Gumpoldskirchen. Außerdem sei noch erwähnt, dass die Tischtennissportler die erste Sportgruppe war, die in der Partnerstadt von Burghausen, in Fumel in Frankreich, weilten. Selbstverständlich waren fast alle Vereine, die wir besuchten, auch mindestens einmal -meist jedoch öfter- auch Gäste in unserer Stadt. An dieser Stelle kann nur an die Abteilungsleitung und an alle Mitglieder appelliert werden, diese Tradition der Ausflüge fortzusetzen und daran teilzunehmen, um unser Zusammengehörigkeitsgefühl dabei zu festigen.